Woher wir kommen

Die Geschichte der Burschenschaft Cheruskia

Die B! Cheruskia in ihrer heutigen Form entstand durch die Fusion der alten B! Cheruskia Graz (gegr. 1890) und der alten B! Rhaetogermania Graz (gegr. 1886). Bei dieser Fusion im Jahre 1967 wurden Name, Farben und Zirkel der Cherusken übernommen, von den Rhaetogermanen blieben das Gründungsdatum, Farbe und Form der Mütze, sodaß von jedem alten Bund ein Teil der Identität gewahrt wurde.

Als Burschenschaft bekennen wir uns selbstverständlich zur Mensur, deren charakterbildende und zusammenschweißende Wirkung jeder erkennt, der selber einmal in der Mensur an seine Grenzen gegangen ist. Wir fordern daher von unseren Aktiven mindestens drei genehmigte Mensuren – ein persönlicher Einsatz, den jeder von uns gerne leistet, ist er doch ein wesentlicher Bestandteil burschenschaftlichen Lebens.

Durch Vorträge und Diskussionen zu verschiedensten Themen streben wir eine Weiterbildung unserer Bundesbrüder an. Jeder Fux muß auf dem Weg zu seiner Burschung auch selber einen Vortrag über ein selbstgewähltes Thema halten. Auch durch die spätere Teilnahme an den regelmäßigen Conventen (Bundversammlungen) und bei den mannigfaltigen gesellschaftlichen Ereignissen im Korporationsleben, wie Bällen, Kommersen und ähnlichen offiziellen Veranstaltungen lernen unsere Mitglieder sicheres Auftreten und freie Redeführung. Man hört oft von Alten Herren, daß ihnen gerade das im späteren Berufsleben einen wichtigen Vorsprung gegeben hat.

Nicht zuletzt eröffnen uns die vielen Diskussionen untereinander, seien sie politisch, beruflich oder privat, neue Horizonte.

Trotz aller Verpflichtungen steht in unserem Bund aber immer eines im Vordergrund:
Die lebenslange Freundschaft unter den Bundesbrüdern und deren Familien, die jegliche Altersschranken überwindet und derenthalber auch Alte Herren hohen Alters mit Freude zu unseren Veranstaltungen kommen, um die Gelegenheit zu nutzen, mit den Aktiven jung zu sein. So erfüllt diese Freundschaft unseren Bund mit Leben und erfrischt gleichermaßen junge und alte Cherusken.